Mit unserem Risikorechner für Herzinfarkt erhalten Sie eine erste Einschätzung, wie bestimmte Faktoren Ihr persönliches Herzinfarkt-Risiko beeinflussen können. Der Test berücksichtigt wichtige Angaben wie Alter, Geschlecht, Blutdruck, Rauchverhalten, Cholesterinwerte, Diabetes und familiäre Vorbelastung.
Der Rechner kann Ihnen helfen, Ihr Herzinfarktrisiko zu berechnen, Ihr mögliches Herzalter zu bestimmen und besser zu verstehen, welche Risikofaktoren für Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielen.
Wichtig: Ein Online-Risikotest ersetzt keine kardiologische Untersuchung. Er kann jedoch ein sinnvoller erster Schritt sein, um das eigene Risiko bewusster einzuschätzen und bei auffälligen Werten ärztlich abklären zu lassen.
Die AVICENNA Praxis für Innere Medizin und Kardiologie in Düsseldorf-Oberkassel unterstützt Privatversicherte und Selbstzahler bei der kardiologischen Vorsorge, individuellen Risikoanalyse und Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
HerzCheck
Kennen Sie Ihr wahres Herzalter?
Erhalten Sie eine Einschätzung Ihres biologischen Herzalters im Vergleich zu Ihrem tatsächlichen Alter und Ihres persönlichen 10-Jahres-Risikos für Herzinfarkt oder Schlaganfall, basierend auf Ihren individuellen Angaben und Risikofaktoren.
Wie alt sind Sie?
Welches Geschlecht haben Sie?
Rauchen Sie aktuell?
Das sollten Sie wissen
Alter, Geschlecht & Rauchen
Das Alter und Geschlecht sind unveränderliche Risikofaktoren. Rauchen hingegen ist vermeidbar und extrem schädlich für die Blutgefäße.
Hatten Sie bereits einen Schlaganfall, eine TIA oder einen Eingriff an der Halsschlagader?
Hatten Sie bereits einen Herzinfarkt, Stents oder Bypässe?
Das sollten Sie wissen
Vorgeschichte beachten
Bereits manifestierte Gefäßerkrankungen im Gehirn oder am Herzen sind starke Indikatoren für das Gesamtrisiko des Herz-Kreislauf-Systems.
Wurde bei Ihnen eine Erweiterung der Bauchschlagader (Aneurysma) festgestellt?
Das sollten Sie wissen
Gefahr der Ruptur
Ein Aneurysma deutet auf eine Schwäche der Gefäßwände hin, die oft durch Bluthochdruck und Rauchen begünstigt wird.
Leiden Sie unter der 'Schaufensterkrankheit' (pAVK)?
Das sollten Sie wissen
Warnsignal Beine
Durchblutungsstörungen in den Beinen sind ein sehr ernstes Warnsignal für den Zustand aller Arterien im Körper, inklusive des Herzens.
Wie lange liegt die Diagnose Ihrer ersten Herz-Kreislauf-Erkrankung zurück?
Das sollten Sie wissen
Krankheitsverlauf
Die Dauer der Erkrankung spielt eine Rolle für die Prognose und die Intensität der notwendigen Therapie.
Kennen Sie Ihre aktuellen Cholesterinwerte?
Das sollten Sie wissen
LDL und HDL
Das 'schlechte' LDL-Cholesterin lagert sich in den Adern ab. Das 'gute' HDL transportiert Fette zur Leber zurück.
Ist bei Ihnen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bekannt?
Das sollten Sie wissen
Zucker und Gefäße
Dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt die Innenwände der Arterien massiv. Diabetiker haben ein deutlich erhöhtes Infarktrisiko.
Kennen Sie Ihre aktuellen Blutdruckwerte?
Das sollten Sie wissen
Der stille Killer
Bluthochdruck tut nicht weh, wirkt sich aber über Jahre hinweg negativ auf Nieren, Herz und Gehirngefäße aus. Eine regelmäßige Messung ist essenziell.
Nehmen Sie Medikamente zur Blutdrucksenkung ein?
Das sollten Sie wissen
Therapietreue
Blutdrucksenker schützen Ihre Organe. Setzen Sie diese niemals eigenmächtig ab, auch wenn Sie sich gut fühlen.
Wurde bei Ihnen der Entzündungswert CRP bestimmt?
Das sollten Sie wissen
Entzündungen im Körper
Chronische Entzündungen können arteriosklerotische Plaques instabil machen und so einen Infarkt auslösen.
Ist Ihnen Ihre Nierenfunktion (eGFR-Wert) bekannt?
Das sollten Sie wissen
Herz und Niere
Diese beiden Organe arbeiten eng zusammen. Eine Nierenschwäche ist oft Folge oder Ursache von Herzproblemen.
Ihre persönliche Auswertung
Wahrscheinlichkeit für Herzinfarkt oder Schlaganfall in den nächsten 10 Jahren.
Verglichen mit Ihrem Alter.
Kein Herzalter
Wegen Vorerkrankungen nicht anwendbar.
Empfehlungen
mein Name ist Fedra Hayeri-Vafakhah.
Ich bin Fachärztin für innere Medizin und Kardiologie in der Privatfachpraxis Avicenna in Düsseldorf Oberkassel.
Ein Herzinfarkt-Risikorechner kann eine erste Orientierung geben. Für die medizinische Einordnung Ihrer persönlichen Risikofaktoren und eine individuelle kardiologische Vorsorge nehmen wir uns gerne Zeit für Sie und Ihr Herz.
Termin buchenWas bedeutet das berechnete Herzinfarkt-Risiko?
Das Ergebnis des Herzinfarkt-Risikorechners zeigt, wie bestimmte medizinische und persönliche Faktoren mit dem Risiko für einen Herzinfarkt oder eine andere Herz-Kreislauf-Erkrankung zusammenhängen können. Meist wird dabei ein Zeitraum von mehreren Jahren betrachtet, häufig ein sogenanntes 10-Jahres-Risiko.
Ein niedriges Ergebnis bedeutet nicht, dass ein Herzinfarkt ausgeschlossen ist. Ein erhöhtes Ergebnis bedeutet ebenfalls nicht, dass sicher ein Herzinfarkt eintreten wird. Der Wert ist eine statistische Orientierung. Entscheidend ist immer die individuelle medizinische Gesamtsituation.
Besonders wichtig ist eine ärztliche Einordnung, wenn bereits Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes mellitus, Brustschmerzen, Luftnot, Herzrhythmusstörungen oder eine familiäre Häufung von Herzinfarkten bekannt sind.
Welche Risikofaktoren erhöhen das Herzinfarkt-Risiko?
Ein Herzinfarkt entsteht häufig auf dem Boden einer koronaren Herzkrankheit. Dabei sind die Herzkranzgefäße verengt, sodass der Herzmuskel schlechter durchblutet wird. Kommt es zu einem vollständigen Gefäßverschluss, kann ein Herzinfarkt entstehen.
Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt gehören:
- Bluthochdruck
- erhöhte LDL-Cholesterinwerte
- niedrige HDL-Cholesterinwerte
- Rauchen
- Diabetes mellitus
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- ungesunde Ernährung
- chronischer Stress
- höheres Lebensalter
- männliches Geschlecht
- familiäre Vorbelastung
- bereits bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Viele dieser Risikofaktoren können durch Lebensstiländerungen und medizinische Betreuung positiv beeinflusst werden. Genau deshalb ist eine frühzeitige Einschätzung sinnvoll: Wer seine persönlichen Risikofaktoren kennt, kann gemeinsam mit einem Arzt sinnvolle präventive Maßnahmen besprechen.
Herzalter bestimmen: Was sagt das Herzalter aus?
Das Herzalter beschreibt, ob Ihr Herz-Kreislauf-Risiko eher Ihrem tatsächlichen Alter entspricht oder ob es durch Risikofaktoren erhöht erscheint. Ein erhöhtes Herzalter kann zum Beispiel darauf hinweisen, dass Blutdruck, Cholesterin, Rauchen oder Diabetes das Herz stärker belasten, als es für das biologische Alter zu erwarten wäre.
Ein Beispiel: Eine 45-jährige Person mit Bluthochdruck, Rauchen und erhöhtem LDL-Cholesterin kann ein rechnerisch höheres Herzalter haben als eine gleichaltrige Person ohne diese Risikofaktoren.
Das Herzalter ist keine Diagnose, sondern eine verständliche Darstellung des kardiovaskulären Risikos. Es kann jedoch helfen, Prävention greifbarer zu machen.
Warum Blutdruck und Cholesterin so wichtig sind
Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er belastet die Gefäße dauerhaft und kann die Entwicklung einer Arteriosklerose begünstigen. Auch erhöhte LDL-Cholesterinwerte können dazu beitragen, dass sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden.
Das Risiko steigt besonders, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig vorliegen, zum Beispiel Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes und erhöhte Cholesterinwerte. Deshalb reicht es oft nicht aus, nur einen einzelnen Wert zu betrachten. Sinnvoll ist eine ganzheitliche kardiologische Bewertung.
Was tun bei erhöhtem Herzinfarkt-Risiko?
Ein erhöhtes Ergebnis im Herzinfarkt-Risikotest sollte ernst genommen, aber nicht panisch bewertet werden. In vielen Fällen lässt sich das Risiko durch gezielte Maßnahmen senken.
Dazu gehören unter anderem:
- Blutdruck regelmäßig kontrollieren
- Cholesterinwerte ärztlich einordnen lassen
- Rauchstopp anstreben
- regelmäßige Bewegung aufbauen
- Gewicht reduzieren, falls medizinisch sinnvoll
- Diabetes gut einstellen
- ausgewogen essen
- Stressbelastung reduzieren
- kardiologische Vorsorge wahrnehmen
Welche Schritte sinnvoll sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Besonders bei mehreren Risikofaktoren ist eine ärztliche Abklärung empfehlenswert.
Kardiologische Vorsorge in Düsseldorf: Ihre Praxis Avicenna in Oberkassel
In unserer Praxis für Innere Medizin und Kardiologie in Düsseldorf-Oberkassel können Privatversicherte und Selbstzahler ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko medizinisch einordnen lassen.
Eine kardiologische Vorsorge kann je nach Fragestellung unter anderem EKG, Belastungs-EKG, Blutdruckmessung, Ultraschalluntersuchungen des Herzens und Laborwerte umfassen. Ziel ist es, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, Beschwerden abzuklären und sinnvolle nächste Schritte zu besprechen.
Der Online-Risikorechner bietet eine erste Orientierung. Eine individuelle kardiologische Untersuchung kann helfen, das Ergebnis medizinisch einzuordnen und persönliche Risikofaktoren besser zu bewerten.